Wenn die Themen auf dem Tisch zu viele werden – was CMOs tun können, bevor Teams überlastet werden

Viele Schweizer CMOs und Marketing-Leads stehen heute nicht vor Wissensproblemen, sondern vor Themenbreite. Wenn zu viele Themen gleichzeitig auf dem Tisch liegen, kann es Sinn ergeben, Verantwortung temporär aufzuteilen – damit Projekte abgeschlossen werden und Momentum im Team entsteht.

Wenn die Themen auf dem Tisch zu viele werden – was CMOs tun können, bevor Teams überlastet werden
Photo by Ray Harrington / Unsplash Overload

In vielen Schweizer Unternehmen sehe ich heute dasselbe Muster:

Marketingteams arbeiten engagiert, haben Wissen und besitzen eine klare Absicht – doch sie kommen bei wichtigen Projekten nicht ins Ziel.

Es fehlt nicht an Ideen. Es fehlt an Zeitfenstern und Prioritäten.

Ein CMO führt heute nicht ein Fachgebiet, sondern ein Ökosystem aus unterschiedlichen Disziplinen. Und jede davon könnte für sich allein eine Vollzeitstelle sein.

🔍 Die Realität auf der Leadership-Ebene

Ein CMO hat heute oft folgende Themen gleichzeitig auf dem Tisch:

Bereich

Typische Herausforderung

Performance Marketing / Lead Gen

Technisch gut, aber schwer verständlich fürs Management

Direktvertrieb / Amazon / Webshop

Plattform funktioniert – aber wer orchestriert den Funnel?

Brand-Kommunikation

Kreativität vorhanden – Richtung fehlt

Webseiten-Entwicklung

Engpass bei IT, UX, Prioritäten

Content & Kampagnenplanung

Aufwand enorm – Ressourcen begrenzt

AI-Potenzial

Potenzial klar – Einstieg unklar

Das Problem ist selten Kompetenz. Das Problem ist die Breite.

Denn Marketing ist kein Fachbereich mehr – es ist ein System aus Themen, Rollen und Erwartungen.

⚠️ Wann Teams ins Stocken geraten

Folgende Sätze höre ich in Schweizer Organisationen immer wieder – meist erst im zweiten oder dritten Meeting:

“Wir wissen, was wir tun sollten – aber wir haben nicht die Kapazität, es umzusetzen.”

“Wir haben bereits mehrere Agenturen – aber niemand führt den Prozess zu Ende.”

“Ich kann das Team führen – aber nicht jedes einzelne Projekt gleichzeitig.”

Das hat nichts mit fehlender Seniorität zu tun.

Es ist ein strukturelles Problem:

Was nach „Ressourcenproblem“ aussieht

Ist in Wahrheit…

Arbeit stapelt sich

Prioritäten fehlen

Wissen verteilt sich

Verantwortung nicht

Reporting wird geliefert

aber nicht genutzt

Alle sind aktiv

aber ohne gemeinsames Tempo

🧭 Wie Momentum zurückkommt – ohne Druck aufs Team

CMOs führen Strategie und Team – doch sie müssen nicht alle Projekte operativ führen. Genau hier beginnt meine Rolle als Fractional Executive für Marketing & Sales:

Ich übernehme Teilbereiche – mit Verantwortung und Ende. Nicht als Berater, sondern als Sparringpartner mit klarer Umsetzungskomponente.

Was ich konkret mache:

✔ Themen übernehmen – bis zum Abschluss

✔ Prioritäten klären und Teams entlasten

✔ Agenturen orchestrieren

✔ Reporting fokussieren – so, dass GL/VR Entscheidungen treffen können

✔ AI & Content-Prozesse praxistauglich machen

✔ Roadmaps aufsetzen – die umgesetzt werden

Mit anderen Worten:

Ich arbeite nicht neben dem CMO – sondern mit dem CMO.

Der CMO führt strategisch. Ich führe Themen zu Ende.

🔁 Ein Beispiel aus Mandaten (anonymisiert)

Eine CMO in einem Schweizer Scale-Up sagte mir einmal:

“Ich brauche niemanden, der mir sagt, was wir tun sollten. Ich brauche jemanden, der Zeit schafft, damit wir es tun können.”

Genau dort entsteht der Wert eines Fractional Executives: Nicht in PowerPoint-Folien. Sondern in Projekten, die vom Tisch kommen.

🚀 Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Typisches Zeichen: das Team wird nicht langsamer – aber das Wichtige zieht sich in die Länge.

Dann ist nicht Überforderung das Problem, sondern Führung von zu vielen Themen parallel.

Ein Fractional Executive kann in genau solchen Situationen

👉 Verantwortung auf Zeit übernehmen

👉 Tempo in einzelne Bereiche bringen

👉 und Projekte über die Ziellinie führen.

📌 Mehr dazu hier:

👉 Fractional Executive für Marketing & Sales in der Schweiz

🤝 Ein erster Austausch?

Ein kurzes Gespräch reicht oft, um zu erkennen, ob im Team gerade ein Kapazitätsproblem oder ein Fokusproblem entsteht – und ob eine Aufteilung von Verantwortung Sinn ergibt.

📬 Ich arbeite regelmässig in Zürich, Schwyz und Umgebung – remote und vor Ort.